Generationenwechsel und neue Bürgermeisterkandidatin für Höchste Zeit & die Grünen

Die Fraktionsgemeinschaft „Höchste Zeit und die Grünen“ gehen in die Gemeindevertretungswahl 2020 mit einen neu aufgestellten Team. In einem soziokratischen, partizipativen Prozess haben im Juni die Listenmitglieder jene Personen gewählt, die aktiv in der Gemeindepolitik mitwirken möchten. Mit dieser Wahl wurde gleichzeitig der Generationenwechsel an der Spitze der Liste „Höchste Zeit und die Grünen“ eingeläutet.

Neue Spitzenkandidatin Michaela Müller

Die Neueinsteigerin Michaela Müller wird die Liste in die Gemeindevertretungswahl 2020 führen. Als langjährige Leiterin der Bereiche Familie, Bildung und Kultur bei der Marktgemeinde Lustenau bringt sie viel Erfahrung in der kommunalen Arbeit mit. Ihre neue Aufgabe als Spitzenkandidatin hat sie mit viel Respekt vor der großen Verantwortung, aber auch mit sehr viel Tatendrang und Motivation angenommen. „Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen der Liste. Gerne will ich mich dafür stark machen, die Zukunft von Höchst lebenswert und nachhaltig mitzugestalten“.

Michaela Müller löst somit Norbert Rickmann ab, der die Fraktion die letzten zehn Jahre geführt hat. Norbert Rickmann war in der vergangenen Legislaturperiode als Gemeinderat im Gemeindevorstand und leitete den Umweltausschuss. Durch seine konstruktive und lösungsorientierte Art gelang ihm stets eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen. Er gibt nun seinen Platz frei, um frischen Wind im Team zu ermöglichen. Mit seinem Erfahrungsschatz und seinem Wissen steht er weiterhin beratend zur Seite.

Viele Ideen und ein großes Anliegen für unser Höchst

Michaela Müller, geb. Wolf, 42 Jahre, ist verheiratet mit Andreas. Sie hat in Innsbruck Erziehungs- und Medienwissenschaften und später noch berufsbegleitend Sozialmanagement an der FHS St. Gallen studiert. Seit über 15 Jahre arbeitet sie als leitende Mitarbeiterin bei der Marktgemeinde Lustenau.

Als Kernanliegen will Michaela Müller zusammen mit den Menschen einen guten Lebens- Wohn- und Arbeitsort für alle schaffen sowie für einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit unseren Mitmenschen und unserer Umwelt eintreten. Die ureigene Aufgabe einer Kommune ist für Michaela Müller, dass die Gemeinde die Daseinsvorsorge für ihre Bürger*innen leistet, vor allem für die Jüngsten, die Ältesten und diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Chancengerechte Bildung und der soziale Zusammenhalt sieht sie als Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft.

Motiviertes und starkes Team für die Gemeindevertretung

Auf den Plätzen zwei bis sechs kandidieren der Neueinsteiger Bernd Brunner, die junge Erwachsene Leonie Feurstein, Johann Födeles, Christian Fröwis und Norma Alge, die bereits die letzten 5 Jahre als Gemeindevertreterin aktiv war.

„Konstruktive Zusammenarbeit ist unser zentrales Anliegen. Wir scheuen uns aber nicht, auch kritische Fragen zu stellen und Alteingesessenes zu hinterfragen“, führt Bernd Brunner aus. „Dabei ist uns besonders wichtig, dass politische Entscheidungswege nachvollziehbarer werden und die Bevölkerung aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes mit einbezogen wird,“ ergänzt Johann Födeles.

Leonie Feurstein vertritt als Schülerin vor allem die Interessen unserer Jugendlichen und jungen Erwachsenen. „Es ist unsere Zukunft über die hier entschieden wird. Dabei sollten wir unbedingt mitreden und mitgestalten können“.

„Wir werden uns auch für eine Verkehrsplanung einsetzen, die den Menschen und nicht das Auto in den Mittelpunkt stellt. Hier kann Höchst definitiv noch mehr“ stellt Christian Fröwis ein weiteres Kernanliegen vor. Für Norma Alge, die bisher bereits im Integrationsausschuss aktiv war, ist ein faires und aktives Zusammenleben aller Bürger*innen in Höchst ein besonderes Anliegen: „Wir brauchen gestaltete Begegnungsräume und -möglichkeiten, in denen eine Durchmischung der Kulturen und der Generationen möglich wird und die Menschen in Kontakt kommen können.“